Ab dem 1. Januar 2019 wird die schon seit Längerem angekündigte Mauterhöhung in Kraft treten. Damit erhofft sich unsere Bundesregierung jährlich zusätzliche Einnahmen von 7,2 Milliarden Euro. Diese orientiert sich sowohl an der Gewichtsklasse, als auch an der Zahl der Achsen. Um einem Entkommen entgegenzuwirken, wird die Maut nicht nur auf Autobahnen, sondern auch auf Bundesstraßen gelten. 

Doch Ausnahmen bestätigen die Regel: Elektro-Lkw, Erdgasbetriebene Lkw, sowie Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h werden von der Maut befreit.

Was heißt das nun für den Verbraucher und wie wirkt sich die Mauterhöhung auf die Wirtschaft aus?

 

Der zu erwartende Maut Effekt bleibt nicht aus

Es fängt bei Warensendungen und Frachtraten an, welche zukünftig mit einem Aufschlag von 10 % berechnet werden sollen. Die Preise werden angepasst werden und die Maut wird an den Endverbraucher weitergegeben werden, welcher die Konsequenzen tragen muss: Zwar betrifft das nicht zwangsläufig unseren alltäglichen Einkauf im Supermarkt, aber dafür umso mehr größere Anschaffungen wie z.B. die von neuen Möbeln oder ein Umzug.

Um das ganze zu veranschaulichen ein kurzes Beispiel von der Zeitschrift Welt: Ein 40-Tonnen-Lkw transportiert über 300 Kilometer Entfernung Ware und fährt dabei je zur Hälfte auf einer Autobahn und Bundesstraße.  Die Spedition musste bislang rund 20 Euro Maut bezahlen. Zukünftig wird man mit 46 Euro rechnen müssen – was mehr als einer Verdopplung entspricht.

 

“Am Ende zahlt der Konsument” ist keine Lösung!

Nicht alle können die Preise in die Höhe schießen lassen. Besonders mittelständische Unternehmen wird die Mauterhöhung schwerwiegend belasten, wenn sie die Kosten nicht weitergeben werden. Trotz allem bestehen tatsächlich Alternativen: wo mehr Kosten investiert werden, kann an anderen Stellen eingespart werden. Hierfür gibt es z.B. eine Lkw-Zulaufsteuerung in einigen Unternehmen. Ziel ist es dadurch Effizienz zu steigern und Kosten zu sparen. Da stellt sich nur die Frage: Wie?
Viele Bereiche im Unternehmen können noch optimiert und besser geplant werden. Hierbei geht es nicht nur um Fahrzeuge und Mitarbeiter, sondern auch um Routen. Auch zukünftig wird es Strecken geben, welche nicht mautpflichtig sind. Nun liegt es an der optimalen Planung, die Routen passend zu koordinieren und folglich Kosten zu sparen.

Mit welchen Kosten man genau rechnen muss, lässt sich bisher jedoch nur vermuten. Doch eins steht fest: die nächsten Monate werden in der Logistik zu unvorhersehbaren Veränderungen führen- für Spedition und Konsument.

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Lesen Sie mehr darüber:

https://www.welt.de/wirtschaft/article175712663/Logistik-Warentransport-wird-durch-Maut-viel-teurer.html
https://www.das-parlament.de/2018/43_45/wirtschaft_und_finanzen/-/574898
https://www.inform-software.de/blog/post/wird-das-teuer-die-neuen-maut-gebuehren-und-moegliche-folgen-fuer-die-lkw-logistik